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Bienen und Bauern retten!

Aus ganz Europa kommen wir für eine bienenfreundliche Landwirtschaft und eine gesunde Umwelt zusammen.

Mit unserer Europäischen Bürgerinitiative fordern wir die EU-Kommission auf, eine Landwirtschaft zu unterstützen, welche die Bedürfnisse  von Bäuerinnen und Bauern und die der Natur in Einklang bringt.

 

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Europäische Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten"!

Kernforderungen

Schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden

Der Einsatz von synthetischen Pestiziden in der EU-Landwirtschaft soll bis 2030 um 80 Prozent reduziert werden. Bis 2035 sollen die EU-Mitgliedstaaten komplett pestizidfrei sein.

Maßnahmen zur Erholung der Biodiversität

Biotopflächen sollen wiederbelebt und landwirtschaftliche Flächen so gestaltet werden, dass sie die Artenvielfalt fördern.

Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern

Die Landwirt*innen müssen beim notwendigen Übergang zur Agrarökologie unterstützt werden. Kleinteilige, vielfältige und nachhaltige landwirtschaftliche Strukturen sollen unterstützt, der Ökolandbau ausgebaut sowie die Forschung zu pestizid- und gentechnikfreiem Anbau gefördert werden.

 

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Ein System in der Sackgasse

Die Landwirtschaft in Europa befindet sich in der Sackgasse. Eine Agrarpolitik, die einseitig auf Ertragssteigerung durch giftige Agrochemikalien ausgerichtet ist, hat das Ökosystem an den Rand des Kollaps geführt. Täglich schwindet die biologische Vielfalt, die unserem Ernährungssystem zugrunde liegt. Die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung, unsere Gesundheit und unsere Umwelt sind ernsthaft gefährdet.

Die Folgen für die Natur sind verheerend: Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten verschwinden aus unserer Kulturlandschaft, der Gesang einstmals weit verbreiteter Vogelarten verstummt. Bäche und Flüsse werden verschmutzt und Verbraucher*innen sehen sich täglich über ihre Nahrungsmittel einem Cocktail aus chemischen Pestiziden ausgesetzt.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

1) Weshalb ein so radikaler Ansatz? Sind 15 Jahre für den Umstieg auf eine pestizidfreie Landwirtschaft nicht viel zu kurz?

Eine konventionelle Landwirtin, die sich entscheidet, Bio-Bäuerin zu werden, muss eine dreijährige Umstellphase durchlaufen, bevor ihr Betrieb das Bio-Label tragen darf. Diese Zeit ist nicht nur notwendig, damit sich die Böden nach jahrelangem Kunstdünger- und Pestizideinsatz regenerieren können, sondern ermöglicht es den Landwirt*innen, sich in zahlreichen Schulungen mit den Anforderungen einer chemiefreien, biologischen Wirtschaftsweise vertraut zu machen. Wir sind daher der Ansicht, dass 15 Jahre ausreichen, um die Landwirt*innen in der Anwendung pestizidfreier Praktiken auszubilden. 15 Jahre ermöglichen eine reibungslose Übergangszeit mit klaren Zielen.

Dazu kommt, dass wir die Chance für gemächlichere Veränderungen bereits verspielt haben. Schon 2008 hatte der von der Weltbank initiierte Weltagrarrat in seinem Abschlussbericht (PDF-Dokument) eindringlich gewarnt: „Business as usual is not an option.“ Doch der Warnung des Weltagrarrats folgten keine entsprechenden Handlungen. In der Folge wurden zehn Jahre für die Ökologisierung der Landwirtschaft versäumt und wertvolle Zeit verschwendet, bis im Mai 2019 der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) in Paris seinen Report über Biodiversität und Ökosystemleistungen präsentierte, und dabei die Warnung „Business as usual ist keine Option“ erneut bekräftigte. Wenige Monate später präsentierte auch der Weltklimarat IPPC seinen Bericht zum Zusammenhang zwischen Landnutzung und Treibhausgasemissionen. Beide UN-Gremien, IPBES und IPCC, warnten eindringlich: Das Zeitfenster für Maßnahmen, um den drohenden Kollaps des Weltklimas und der Ökosysteme noch abzuwenden, werde sich sehr rasch schließen.

Wir können daher nicht länger warten. Unsere Generation ist die letzte Generation, die es in der Hand hat, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Artensterbens und des Klimawandels einzuleiten. Wenn wir jetzt nicht handeln, drohen wir laut Weltklimarat bereits in zehn Jahren den „Point of no Return“ zu passieren.

2) Aber der ökologische Kollaps wird doch nicht allein durch die Pestizide verursacht?

Das stimmt. Es sind viele Faktoren, die zum Artensterben beitragen. Das hat auch der Weltbiodiversitätsrat IPBES klar gemacht. Als Hauptursachen benennt der IPBES in seinem Bericht: Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung, Klimawandel und invasive Arten, wobei festgestellt wird, dass Landnutzungsänderungen und die damit verbundene Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden durch die Land- und Forstwirtschaft und die Urbanisierung verursacht werden. Dabei werden 71 Prozent der verfügbaren Fläche für  Land- und Forstwirtschaft genutzt.

Hier ist der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide in zweifacher Weise ein treibender Faktor für das Artensterben: Eine unmittelbar schädliche Wirkung resultiert aus der Giftigkeit von Pestiziden für Insekten, Vögel, Amphibien, Bodenlebewesen und aquatische Organismen. Darüber hinaus haben Pestizide jene Intensivlandwirtschaft erst möglich gemacht, die auf weitläufige Monokulturen setzt, die für Artenvielfalt keinen Raum mehr lassen. Mit anderen Worten: Die kontinuierliche Intensivierung  der chemischen Schädlingsbekämpfung seit den 1960er Jahren hat die Nutzung und Berücksichtigung natürlicher biologischer Mechanismen zur Schädlingskontrolle, wie die Bereitstellung von ökologischen Nischen für Nützlinge oder den Einsatz widerstandsfähiger Sorten, scheinbar unnötig gemacht und weitgehend ersetzt. Um diese natürlichen Ökosystemleistungen wieder herzustellen und Artenvielfalt auch außerhalb von Naturschutzgebieten zu ermöglichen, ist es unerlässlich, zuallererst das Gift aus dem System zu entfernen. Glücklicherweise zeigen wissenschaftliche Forschungen, dass die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt relativ schnell erfolgen kann, wenn bei gleichzeitigem Verzicht auf Pestizide Lebensräume geschaffen werden.

 

 

3) Müssen wir also zukünftig wieder den Ochsen vor den Pflug spannen und von Hand den Acker jäten?

Natürlich nicht. Dieses Bild wird gerne von der Pestizid-Industrie an die Wand gemalt, um Landwirt*innen und Bürger*innen abzuschrecken. Nur weil eine moderne und biodiversitätsfreundliche Landwirtschaft keine synthetischen Gifte einsetzt, muss sie nicht auf sinnvolle wissenschaftliche Erkenntnisse und technologische Innovationen verzichten, die uns heute zur Verfügung stehen.

Auch in einer pestizidfreien Zukunft werden unterschiedliche Herausforderungen unterschiedliche Lösungsansätze verlangen. Weltweit existiert eine große Vielfalt an landwirtschaftlichen Betriebsstrukturen, mit ganz unterschiedlichen sozialen, wirtschaftlichen, technologischen, kulturellen und klimatischen Hintergründen. Dies verlangt nach einer ebenso großen Vielfalt an landwirtschaftlichen Produktionsweisen und Anbausystemen.

Doch wie der Weltagrarbericht bereits 2008 festgestellt hat, ist der entscheidende Faktor zur Bekämpfung des Hungers nicht die Maximierung der Produktivität um jeden Preis, sondern die Verfügbarkeit von Lebensmitteln und ihren Produktionsmitteln vor Ort. Die besten Garanten dafür sind kleinbäuerliche Strukturen mitsamt ihren ökologischen und sozialen Leistungen (PDF-Dokument).

Vielversprechend erscheinen dabei neue technische Entwicklungen, die möglicherweise zum Ersatz von schweren Maschinen durch leichtere, energieautarke und sich selbst fahrende Agrar-Roboter führen könnten. Derartige Technologien könnten beispielsweise eine mechanische Beikrautüberwachung ermöglichen, die ein kontrolliertes Gleichgewicht von Kulturpflanzen und anderen Pflanzen gewährleistet und die Aufrechterhaltung einer ökologischen Vielfalt an Nützlingen zur Eindämmung von Schädlingen innerhalb der Kultur sicherstellt.

4) Glaubt ihr, dass Landwirt*innen die Idee eines Pestizidverbots unterstützen?

Anders als Pestizidhersteller und große  Bauernverbände gerne behaupten, gibt es unter den Landwirt*innen eine große Bandbreite an Denkweisen.

Denn während die großen Bauernverbände bislang das agro-industrielle System beharrlich verteidigen und Einschränkungen von Pestiziden konsequent bekämpfen, sieht eine zunehmende Zahl von kleineren Interessenvertretungen und Landwirt*innen die Abhängigkeit von der Agrarindustrie (Pestizide, Saatgut und Düngemittel) als mitverantwortlich für die Krise, in der die bäuerliche Betriebe und das Ökosystem heute stecken. Für uns als Organisator*innen der Bürgerinitiative wird daher entscheidend sein, die Perspektiven für einen Wandel aufzuzeigen und die Landwirt*innen zu überzeugen, dass Landwirtschaft ohne Pestizide nicht nur möglich ist, sondern langfristig klar die bessere Option darstellt. Daher wollen wir das kommende Jahr nicht nur zum Sammeln von Unterschriften für unsere Bürgerinitiative nutzen, sondern auch um gezielt  mit Landwirt*innen und ihren Interessenvertretungen in Dialog zu treten.

 

 

5) Werden die Lebensmittel in Europa nicht empfindlich teurer werden, wenn die Landwirt*innen gezwungen sind, auf alternative Pflanzenschutzmaßnahmen zurückzugreifen?

Der höchste Preis, den wir für unsere Lebensmittel überhaupt zahlen können, ist die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und der Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkelkinder. Doch genau diesen Höchstpreis zahlen wir derzeit weltweit beim Kauf von nicht nachhaltig produzierten Billig-Lebensmitteln. Unsere derzeitige Art, Ackerbau, Viehzucht und Fischerei zu betreiben, bedroht die Welternährung. Das erklärte die Welternährungsorganisation (FAO) in ihrem kürzlich publizierten Bericht zum Zustand der Landwirtschaft und der Biodiversität (PDF-Dokument). Der Grund, weshalb wir dennoch Lebensmittel zu diesem inakzeptablen Preises kaufen, ist, dass dieser Preis an der Supermarktkasse nicht aufscheint. Wir bezahlen ihn stattdessen mit brennenden Urwäldern, verschmutztem Wasser, erodierten Böden, Pestizidabdrift in der Luft sowie Hormonen und Chemierückständen in unserem Essen. Die gesundheitlichen Auswirkungen von Pestiziden und minderwertigen Lebensmitteln sind mit erheblichen gesellschaftlichen Kosten verbunden.

Es gilt daher, diese verhängnisvolle Verzerrung des Marktes zu beenden und Kostenwahrheit herzustellen. Landwirt*innen, die nachhaltige Lebensmittel produzieren, müssen belohnt werden, während importierte Lebensmittel, die nicht nachhaltig hergestellt werden, empfindlich zu besteuern sind.
Nicht zuletzt sind konventionelle landwirtschaftliche Erzeugnisse heute billig, im Vergleich zu dem, was noch unsere Eltern zahlen mussten. Gleichzeitig wird es für Landwirt*innen angesichts sinkender Erzeugerpreise zunehmend schwieriger, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dies, obwohl ihre Arbeit der Schlüssel zu unser aller Ernährung und Gesundheit ist.
Die Agrarpolitik der EU muss daher sicherstellen, dass  Landwirt*innen angemessene Einnahmen erzielen und gesunde Lebensmittel bezahlbar bleiben.

 

 

6) Weshalb beinhalten die zentralen Forderungen der Bürgerinitiative nur ein Verbot des Pestizideinsatzes in der EU, aber kein Importverbot für Waren, die unter Einsatz von Pestiziden erzeugt wurden?

Tatsächlich ist das eine unserer Forderungen! Im Annex unserer EBI (PDF-Dokument) stellen wir fest: Begleitende Maßnahmen sind notwendig, um sicherzustellen, dass in Europa pestizidfrei erzeugte Lebensmittel nicht dem Wettbewerb durch billige Lebensmittel aus Drittländern ausgesetzt sind, die mit Pestiziden hergestellt werden.
Gewährleistet werden kann dies entweder durch ein generelles Importverbot oder eine Besteuerung von Lebensmitteln, die nicht als “ohne synthetische Pestizide hergestellt” zertifiziert sind, und/oder durch die Subventionierung von biodiversitätsfreundlich erzeugten europäischen Produkten. Fest steht, dass solche Maßnahmen für den Schutz der europäischen Landwirtschaft unerlässlich sind. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass eine solche Handelspolitik einen Systemwandel in anderen Teilen der Welt auslösen kann.  Da diese Forderung allerdings internationale Handelsverträge berührt, und diese nicht Gegenstand von EBIs sein können, steht sie (nur) im Annex der EBI und zählt formal nicht zu ihren zentralen Forderungen. Doch eines ist klar: Wir alle werden uns dieser politischen Frage stellen müssen. Denn die notwendige Transformation wird nur dann passieren, wenn unfairer Wettbewerb durch Erzeugnisse, die keine vergleichbaren ökologischen Standards erfüllen, unterbunden wird.

 

 

 7) Wie können wir ohne Pestizide die Ernährung von über neun Milliarden Menschen sichern?

Eine Antwort auf die Frage, wie eine Weltbevölkerung, die im Jahr 2050 auf neun Milliarden Menschen angewachsen sein wird, ernährt werden kann, lieferte vor rund zehn Jahren der Weltagrarbericht. Zu seinen zentralen Empfehlungen zählte eine Verbesserung agrarökologischer Methoden und die Forcierung von Anbaumethoden mit geringem externen Input, Pflanzenzüchtungen mit besserer Temperatur- und Schädlingsbeständigkeit, Abgeltungen von Umweltleistungen und Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern (PDF-Dokument). Vergeblich wird man in dem Bericht nach einer Empfehlung zum Einsatz von Pestiziden oder gentechnisch verändertem Saatgut suchen. Ganz im Gegenteil empfiehlt der Weltagrarrat den biologischen Ersatz von Agrochemie. Dass Pestizide notwendig wären, um die Welternährung zu sichern, ist also nichts weiter als eine Erzählung jener großen Agrarkonzerne, die mit dem Verkauf von Pestiziden Milliarden verdienen. Wissenschaftliche Belege für diese Behauptung gibt es nicht - sie ist ein Mythos.

 

 

8) Wie sollen die Bäuerinnen und Bauern den Umstieg auf eine pestizidfreie Produktionsweise in so kurzer Zeit schaffen?

In den letzten Jahrzehnten haben der ökologische Landbau und die Weiterentwicklung agrarökologischer Methoden klar bewiesen, dass Landwirtschaft ohne Pestizide funktioniert. Sie ist wissensintensiv und fordert erhebliche Adaptierungen.

Es ist daher wichtig, die Landwirt*innen beim Umstieg zu beraten und zu unterstützen. Dafür müssen die notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

In einigen Fällen muss die weitere Erforschung agrarökologischer Methoden auch durch öffentliche Mittel gefördert werden, die durch den Verzicht auf Investitionen in Agrochemikalien frei werden können.         

In den letzten Jahrzehnten flossen Milliarden an öffentlichen und privaten Investitionen in die Entwicklung, Herstellung und Regulierung synthetischer Pestizide sowie in die Behebung von Schäden für Umwelt und Gesundheit, die durch diese Pestizide verursacht wurden.

Zukünftig müssen öffentliche Mittel in die Erforschung agrarökologischer Methoden fließen. Die Forschungsergebnisse müssen bei den Landwirt*innen ankommen und ihnen helfen, ihre Praktiken zu verbessern.

 

9)  Können wir uns den „Luxus” des Verzichts auf Pestizide angesichts der bevorstehenden Herausforderungen durch den Klimawandel überhaupt leisten?

Auch angesichts des Klimawandels ist der Pestizidverzicht weniger Luxus denn Notwendigkeit. Der Klimawandel wird die Landwirtschaft mit bislang nicht da gewesenen Wetterextremen und einem erhöhten Schädlingsdruck konfrontieren. Doch gerade angesichts dieser Herausforderungen ist es umso wichtiger, die notwendige Resilienz durch ein möglichst intaktes Ökosystem mit entsprechender Artenvielfalt sicherzustellen. Agrarökologische Produktionsweisen schützen den Boden vor negativen Auswirkungen des Klimawandels, wie Austrocknung durch Dürre oder Erosion durch Starkregen. Zudem unterstützen sie den Humusaufbau und entfernen dabei CO2 aus der Atmosphäre. Das ist deshalb besonders wichtig, da es für die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels des IPPC notwendig ist, dass die CO2-Emissionen durch Lebensmittelerzeugung weltweit negativ werden. Das heißt, dass mehr CO2 aus der Luft in den Boden gehen und dort zu, Humusaufbau beitragen muss, als in Summe durch landwirtschaftliche Prozesse emittiert wird (diese Leistung könnten etwa durch Vergütungen abgegolten werden).

 

10) Wird Gentechnik beim Pestizdverzicht helfen?

Bereits der Weltagrarbericht stellte fest, dass die Grüne Gentechnik bisher mehr Probleme als Lösungen brachte (PDF-Dokument) und das Forschungsinteresse einseitig auf patentierbare Produkte lenkte.

Die überwiegende Mehrheit der heute verkauften GVO-Pflanzen ist entweder resistent gegen Pestizide und führt damit zu mehr Einsatz von Pestiziden, oder sie produzieren selbst Insektengifte und gefährden damit Ökosysteme. Unsere Bürgerinitiative zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und der kleinbäuerlichen
landwirtschaftlichen Betriebe fordert ausdrücklich, eine unabhängige Ausbildung und Forschung für eine  pestizid- und gentechnikfreie Landwirtschaft zu fördern. Die Züchtung von robusten Sorten mithilfe von konventionellen Züchtungsmethoden ist zu fördern und zu erweitern.

 

 

11) Wie kann ich als Privatperson, Organisation oder  Verein die EBI unterstützen?

Es gibt viele Möglichkeiten, die EBI zu unterstützen

A. Indem Du die EBI „Bienen und Bauern retten“ noch heute auf dieser Website unterzeichnest.

B. Indem Du mit Familie und Freund*innen über unsere EBI und ihre Ziele sprichst. Wir werden den notwendigen Systemwechsel nur schaffen, wenn ein ausreichend großer Anteil der Bevölkerung die Dramatik der gegenwärtigen Krise und die Notwendigkeit rascher Maßnahmen erkennt.         

C. Indem du in den sozialen Medien unsere Inhalte teilst. (Du kannst auch Unterschriftenlisten ausdrucken, Unterschriften im Bekanntenkreis sammeln und die unterschriebenen Listen dann an uns schicken. Die Rücksendeadresse findest du auf den Listen).

D. Indem du die Arbeit von „Bienen und Bauern retten” mit einer Spende unterstützt.

12) Warum erhalte keine Bestätigung per E-Mail, wenn ich die die EBI unterzeichnet habe?

Ihre Daten werden selbstverständlich sicher und verschlüsselt übertragen. Alle Daten, die in "Schritt 2" beim Unterzeichnen der EBI mit der von der Europäischen Kommission zertifizierten Software (OpenECI) erhoben werden, gehen direkt an einen sicheren Server. Sie werden nicht an uns übermittelt und aus diesem Grund ist es nicht möglich, Ihnen eine Bestätigung Ihrer Teilnahme zu schicken. Nur die zuständigen nationalen Behörden können zur stichprobenartigen Verifizierung der Gültigkeit der Stimmen, auf diese Daten zugreifen. Dies ist notwendig, da es sich bei einer EBI um ein offizielles EU-Instrument handelt. Ihre persönlichen Daten werden nach der offiziellen Verifizierung durch die nationalen Behörden endgültig gelöscht.

 

 

13) Ich bin mir nicht sicher, ob ich die EBI bereits unterschrieben habe. Kann ich ein zweites Mal unterschreiben, oder ist meine Unterschrift dann ungültig?

Ja, unterzeichnen Sie, wenn Sie unsicher sind, noch einmal. Ihre Unterschrift ist gültig und wird nur einmal gezählt. Die Software erkennt Doppel-Unterschriften automatisch und sortiert Duplikate aus.

 

 

14) Warum muss ich so viele persönliche Daten angeben?

Eine Europäische Bürgerinitiative unterscheidet sich von einer "normalen" Petition: Sie ist ein offizielles demokratisches Instrument, das es den EU-Bürgern ermöglicht, Europa mitzugestalten, indem sie die Europäische Kommission auffordert, einen Rechtsakt vorzuschlagen. Wenn es uns gelingt, eine Million Stimmen zu sammeln, wird die EU-Kommission gesetzlich verpflichtet sein, sich mit unseren Forderungen auseinanderzusetzen.

Wir haben keine Kontrolle darüber, welche Daten für die Unterzeichnung einer Europäischen Bürgerinitiative durch die Mitgliedstaaten erforderlich sind. Welche Daten erhoben werden müssen, damit die Unterschriften gültig sind und gezählt werden, bestimmen die jeweiligen EU-Mitgliedstaaten. Aus diesem Grund ist es in einer EBI notwendig, mehr persönliche Daten anzugeben, als Sie von anderen "Petitionen" gewohnt sind. Alle in "Schritt 2" unserer Aktion erhobenen Daten werden jedoch nicht an uns weitergegeben, sondern direkt an einen sicheren Server in Deutschland mit einer speziell zertifizierten Software (OpenECI) weitergeleitet, damit die zuständigen nationalen Behörden die Gültigkeit Ihrer Stimme überprüfen können. Dies ist notwendig, da eine EBI ein offizielles EU-Instrument ist. Es muss geprüft werden, ob die Stimmen tatsächlich von Bürgern eines EU-Mitgliedstaates stammen. Ihre personenbezogenen Daten werden nach einer offiziellen Überprüfung durch die nationalen Behörden dauerhaft gelöscht. Wir würden uns freuen, wenn Sie Schritt 2 unserer Aktion auf der Grundlage dieser Erläuterungen abschließen würden. Erst dann haben Sie die EBI unterschrieben und Ihre Stimme wird gezählt.

 

15) Ich bin Staatsangehöriger eines EU-Mitgliedstaates, lebe aber in einem anderen EU-Mitgliedstaat. In welchem Mitgliedstaat soll ich unterschreiben?

Wenn Sie online unterschreiben:

 

  • Geben Sie in das Feld "Bitte Land auswählen" Ihre Nationalität ein. Dann wird das Widget konfiguriert, um Sie nach den spezifischen Anforderungen für diese Nationalität zu fragen (die Anforderungen hängen von den nationalen Bestimmungen ab).
  • Geben Sie im Feld "Nationalität" Ihre Nationalität erneut ein.
  • In den meisten Fällen müssen Sie Ihre Adresse eingeben. Dort wählen Sie das EU-Land, in dem Sie leben.

Wenn dies nicht funktioniert, besteht die einzige Lösung darin auf dem Unterschriftenformular des Landes, aus dem Sie stammen, auf Papier zu unterschreiben:

 

  • Drucken Sie hierfür die Liste aus: Hier finden Sie die Unterschriftenformulare zum Ausdrucken.
  • Tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein
  • Schicken Sie die Unterschriftenliste an die auf dem Unterschriftenformular angegebene Adresse zurück


Je nachdem welche Daten erforderlich sind, haben Sie die Möglichkeit, zwischen der Unterzeichnung für Ihre Nationalität oder das Land in dem Sie wohnen zu wählen, wobei Sie sich nur einmal für die Initiative "Bienen und Bauern retten" unterschreiben können.
Die Daten, die Sie bei der Unterzeichnung angeben, bestimmen, in welchem Mitgliedstaat Ihre Unterschrift gezählt wird.

Beispiel: Ein in Estland lebender Österreicher kann entweder...
… das Formular für Estland ausfüllen und dabei seinen vollständigen Vornamen, Familiennamen, Adresse, Geburtsdatum und -ort sowie seine Nationalität angeben - in diesem Fall wird seine Unterschrift überprüft und somit in Estland gezählt.
… oder er füllt  das Formular für Österreich aus und gibt zusätzlich zu den oben genannten Daten eine persönliche Identifikationsnummer in der österreichischen Liste an. In diesem Fall wird die Unterschrift für Österreich gezählt.

 

 

16) Ich bin EU-Bürger mit Wohnsitz außerhalb der EU. Kann ich die EBI unterschreiben?

Dies hängt von dem Mitgliedstaat ab, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen.

Je nach den von den Mitgliedstaaten gestellten Anforderungen, können Sie online unterschreiben oder nicht. Dies liegt daran, dass einige Mitgliedstaaten eine EU-Adresse benötigen.

Für diejenigen, die die Möglichkeit haben, online zu unterzeichnen, wird die Stimme im Herkunftsland gezählt.

Wenn Sie nicht online unterzeichnen können, besteht die einzige Lösung darin, auf dem Unterschriftenformular des Landes, aus dem Sie stammen, auf Papier zu unterschreiben:

  • drucken Sie hierfür die Liste aus: Hier finden Sie die Unterschriftenformulare zum Ausdrucken.
  • tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein
  • schicken Sie die Unterschriftenliste an die auf dem Unterschriftenformular angegebene Adresse zurück

Wer sind wir?

Wir sind ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, basisdemokratischen Bewegungen, Imkerei-Verbänden, landwirtschaftlichen Initiativen und Wissenschaftler*innen.

Unser Ziel ist eine europäische Landwirtschaft, die den Bedürfnissen der Umwelt und der Menschen gleichermaßen gerecht wird. Gemeinsam wollen wir mindestens eine Million Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!" sammeln. Mitglieder des Lenkungskreises:

  • Aurelia Stiftung (Deutschland)
  • Bund für Umwelt und Naturschutz (Deutschland)
  • Europäischer Berufsimkerverband (EU)
  • Friends of the Earth Europe (EU)
  • Générations Futures (Frankreich)
  • Global 2000 (Österreich
  • Pesticide Action Network Europe (EU)
  • Umweltinstitut München (Deutschland)

 

Mehr Informationen über unsere Bündnispartner

Hier ist die komplette Liste aller Partnerorganisationen

Logo: Aurelia
 
 
 
 
Logo: European Professional Beekeepers Association
 
 
Logo: Friends of the Earth Europe
 
 
Logo: Pesticide Action Network Europe
 
 
Logo: Générations Futures
 
 
 
 
Logo: Umweltinstitut München e.V.
 
 

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